Prismen-Reliquiar für ein Gewandstück von Edith Stein
Das Gewandstück ist weißer Seidenstoff aus dem Brautkleid von Edith Stein, Teresia Benedicta a Cruce OCD, getragen zur Einkleidung am 15.04.1934, Karmel Maria vom Frieden, Köln, die Bestickung später. Mit Pfarrer Helmut Albert Haug, St. Moritz, Augsburg, war die Idee einen verändernden Blick auf den Stoff zu erzeugen und den Betrachter anzuregen, nach dem über das Stoffliche Hinausgehende zu schauen.
Die Prismen erzeugen bei diagonaler Ansicht auf den Kubus eine Verdopplung des Bildes. Wenn der Betrachter sich um das Reliquiar bewegt, wird ihm im Moment der beginnenden Totalreflexion der Blick auf den Stoff entzogen und durch einen neuen Blick in den Raum ersetzt.